Eine unbeabsichtigte Bekanntgabe [1] sorgte für die Aufregung in der deutschsprachigen Internet-Szene. Die zeitgesteuerte Publikation im Redaktionssystem schlug fehl. So etwas kann passieren. Eigentlich ist es nur unterhaltsam, wenn die Gewinner vor der offiziellen Bekanntgabe bekannt werden, schlimm ist es aber nicht.
Es sei denn, einen Jury-Mitglied würde man nachnomminieren und prompt [2] gewinnen lassen. Oder eine Bewerbung eines noch nicht gestarteten Internet-Angebots [3] würde man einreichen und trotzdem in der Kategorie "Publikumspreis" gewinnen können.
Aber so etwas passiert zum Glück nicht. "Es wurden tatsächlich Hunderte und Hunderte von Webseiten begutachtet und bewertet. Es wurde tatsächlich diskutiert, ausgesiebt, leidenschaftlich plädiert und leidenschaftlich verworfen", so der Alexander Svensson, Mitglied der GOA-Nominierungskommission. Also, alles nur böse Unterstellungen böswilliger Blogger.
Der Grimme-Preis ist eine seriöse unabhängige Auszeichnung für die Qualität der etablierten und beliebten Internet-Angebote. Sie sorgt aber auch für ausreichend Gesprächsstoff. [4] 
[1] http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=615
[2] http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=595
[3] http://www.medienpiraten.tv/blog/?p=311
[4] http://www.technorati.com/posts/tag/grimme